Über mich beim Judo


Ich bin mittlerweile seit dem Sommer 1993 beim Judo, ich fing also mit 13 Jahren an.
Mein Beweggrund war damals die Selbstverteidigung, da ich in der Schule seinerzeit einige Probleme mit Mitschülern hatte. Diese wurden häufig auf gewaltsame Art gelöst. Ich unterlag den Anderen, da ich mich nicht zur Wehr setzten konnte. Nach einem halben Jahr Training geriet ich wieder in eine ernste Situation und verteidigte mich erfolgreich. Seit dem habe ich glücklicherweise kein Judo mehr benötigt, obwohl ich seinerzeit noch nicht eine Prüfung abgelegt hatte. Der Leser mag sich hier fragen, was anders war.
Ich bin einfach aufmerksamer in die Situation hineingegangen. Einfachste Techniken reichten aus, um mir den nötigen Respekt bei meinen Kameraden zu verschaffen. Sie ließen mich in Frieden.
Wer glaubt, ich hätte mir gesagt, dass ich Judo nicht mehr bräuchte, hat sich geirrt. Denn um sich fit zu halten ist Judo einfach ideal. Ich brauche nicht extra in ein teures Fitnessstudio zu gehen und bin nach dem Training angenehm kaputt, aber auch seelisch sehr ausgeglichen.
Das ist auch das, was mir so gut am Judo gefällt. Außerdem komme ich nicht mit blauen Flecken nach Hause, wie bei alternativen Kampfsportarten.
Die Verletzungsgefahr ist ziemlich gering, da wir das Fallen als Erstes lernen. Mittlerweile trage ich den braunen Gurt. Danach folgt der Schwarze. Minimal drei Jahre habe ich, um mich auf diese, die Meisterprüfung, vorzubereiten.

Hier mehr Informationen zum Judoverein in Lübbecke (NRW): http://www.tus-luebbecke.de